Sprache(n) in Deutschland

In diesem Projekt geht es um die Erhebung, Beschreibung und Analyse der Einstellungen von Sprechern zum Deutschen, zu anderen Sprachen, zu Varietäten sowie zu sprachlichen Fragen generell. Untersucht werden außerdem laienlinguistische Wissensbestände über sprachliche Sachverhalte sowie die sich daraus ergebenden Implikationen für öffentliche Sprachdiskurse. Auch Fragen von Standard, Non-Standard, Sub-Standard sowie von sprachlichen Normen auf den verschiedenen Ebenen spielen hier eine Rolle. Zur Erhebung der entsprechenden Daten werden insbesondere repräsentative Erhebungen eingesetzt, so dass die dann zur Verfügung stehende große Menge an Daten für die gesamte deutsche Wohnbevölkerung repräsentative Gültigkeit hat. Bislang wurden drei große repräsentative Erhebungen in den Jahren 2008, 2016 und 2017/2018 (s.u.) und einige weitere ergänzende Studien (s.u.) durchgeführt. Zwei weitere repräsentative Erhebungen sind derzeit (2019/2020) wieder im Feld: eine zum Sprachrepertoire (im Rahmen von SOEP-Core) und eine zu Dialektgebrauch im beruflichen Umfeld (im Rahmen von SOEP-IS; in einer Kooperation mit der LMU München und der University of Chicago). Das Ausmaß der einzigartigen Sammlung an Daten zu Spracheinstellungen ermöglicht es, durch verschiedene statistische Auswertungen Muster und Zusammenhänge in den Meinungen und Einstellungen zu erkennen.

Projektleitung:
Dr. Astrid Adler

Mitarbeiter/in:
Dr. Elke Donalies
Dr. Karolina Hansen
Dr. Albrecht Plewnia
Maria Ribeiro Silveira M.Sc.

Ehemalige Mitarbeiterin:
Dr. Andrea Kleene

Wissenschaftliche Hilfskräfte:
Amelie Ewald

Kontakt: spracheinstellungen(at)ids-mannheim.de

Erhebungen
Publikationen