Grammatik des Deutschen im europäischen Vergleich: Fragesätze (GDE-F)

Das Projekt wird im Rahmen des etablierten GDE-Forschungsprogramms – unter Rückgriff auf die Sprachtypologie und auf bestimmte Kontrastsprachen – die Bausteine einer sprachvergleichenden „Grammatik der Fragesätze des Deutschen“ erarbeiten. Kontrastsprachen sind ausgewählte germanische (Englisch, Niederländisch, Schwedisch) und romanische (Französisch, Italienisch) Sprachen. Weitere Sprachen werden ggf. selektiv herangezogen.

Die Forschungsfragen betreffen zum einen genuin syntaktische (z.B. Inversion, Satzspaltung, Fragepartikeln, w-Extraktion) und semantisch-pragmatische Phänomene (z.B. Bedeutung frageeinbettender Verben, Restriktion von Antwortalternativen). Zudem werden Schnittstellenphänomene wie Skopusambiguitäten, Interventionseffekte, Fokus-Hintergrund-Struktur in den Blick genommen. Ziel ist, diese Phänomene mithilfe einschlägiger empirischer Methoden zu untersuchen. Zu diesem Zweck besteht eine  Kooperation mit dem Projekt „Methoden der Grammatikforschung“ (MeGra).

Personal

Lutz Gunkel (Projektleitung)
Anne Mucha
N.N.