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F) Worttrennung am Zeilenende

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Bei der Trennung der Wörter ist die bisherige Regel, st stets ungetrennt zu lassen ("Trenne nie st, denn es tut ihm weh!"), aufgehoben. Wörter wie Wes-te, Kas-ten werden so getrennt wie bisher schon Wes-pe oder Kas-ko.

alte Schreibung         neue Schreibung
We-ste                  Wes-te
Ka-sten                 Kas-ten
Mu-ster                 Mus-ter

Weiterhin wird das ck (Zucker) bei der Worttrennung nicht mehr durch kk ersetzt (bisher Zuk-ker). Im Sinne der Beibehaltung der Stammschreibung bleibt ck erhalten und kommt geschlossen auf die nächste Zeile, also Zu-cker (ähnlich wie bei la-chen und wa-schen).

alte Schreibung         neue Schreibung
Zuk-ker                 Zu-cker
lek-ken                 le-cken
Bak-ke                  Ba-cke

Für Fremdwörter gelten neben den bisher vorgeschriebenen Trennungen, die nur der Herkunftssprache Rechnung tragen (Chir-urg, Si-gnal, Päd-agoge, par-allel, Heliko-pter), nun auch die für heimische Wörter geltenden Trennregeln: Chi-rurg (wie Si-rup), Sig-nal (wie leug-nen), Pä-dagogik (wie ba-den), pa-rallel (wie Pa-rade), Helikop-ter (wie op-tisch).

alte Schreibung         neue Schreibung
Chir-urg                Chir-urg/Chi-rurg
Si-gnal                 Si-gnal/Sig-nal
Päd-agogik              Päd-agogik/Pä-dagogik
par-allel               par-allel/pa-rallel
Heliko-pter             Heliko-pter/Helikop-ter

Die Regelung, nach der ein einzelner Vokalbuchstabe am Wortanfang nicht abgetrennt werden darf, ist aufgehoben worden.

alte Schreibung         neue Schreibung
Ufer (untrennbar)       U-fer
Ofen (untrennbar)       O-fen

Lesehemmende Trennungen (Seeu-fer, Altbauer-haltung) sollte man vermeiden.

Anmerkung der WWW-Redaktion: Ausführliche Informationen zur Worttrennung am Zeilenende enthält das entsprechende Kapitel der Hypertextversion des amtlichen Regelwerks. [Pfote]

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