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Vielfalt

Verankerung und Umsetzung von Diversität am
Institut für Deutsche Sprache

 

Praktiziertes Diversitätsmanagement

Die mit Diversität bezeichneten Werte gehören zum Selbstverständnis des IDS und werden praktiziert. Die persönliche Wertschätzung jeder einzelnen Mitarbeiterin, jedes einzelnen Mitarbeiters wird erkennbar im Arbeitskontext, wo das jeweilige individuelle Potenzial und die auszuübende Tätigkeit sorgfältig aufeinander abgestimmt sind.

Aufmerksamkeit auf das individuelle Potenzial zeigt sich zum einen bei Wiedereingliederungen und der Begleitung dieses Prozesses nach schwerwiegenden Krankheiten, die im Bedarfsfall bis zur Schaffung eines angepassten Arbeitsplatzes mit entsprechendem Anforderungsprofil reichen.

Die Institutsleitung reagiert zudem auf Fälle, bei denen aufgrund persönlicher Inkongruenzen die Zusammenarbeit von Mitarbeiter*innen in einem Team unmöglich (geworden) ist und das Problem trotz Einschalten des Betriebsrats und der Ombudsbeauftragten des Instituts nicht gelöst werden kann. Ziel ist es, eine konfliktfreie Arbeitsatmosphäre zu schaffen.

Darüber hinaus ist auf die Bibliothek des IDS zu verweisen, die das "Vielfalts-Zentrum" des Hauses darstellt. Hier wird insbesondere kulturelle Vielfalt unserer ausländischen Gäste sichtbar gemacht und es werden inter- und transkulturelle Begegnungen unterschiedlichster Art organisiert.

Es existiert zudem eine hoch entwickelte Verabschiedungskultur, so besteht z.B. für jeden Mitarbeiter und jede Mitarbeiterin das Angebot des IDS, seine / ihre Verabschiedung in feierlichem Rahmen zu begehen.

Auch auf den barrierefreien Zugang zum IDS und Barrierefreiheit innerhalb des Hauses ist hinzuweisen. Die gesetzliche Quote von 5% Beschäftigten mit Behinderung ist erreicht.

Generell sind Altersunterschiede, sexuelle Identitäten, ethnische und religiöse Zugehörigkeit und soziale Herkunft kein Gegenstand einer wie immer gearteten Thematisierung, soll heißen: sie sind nicht von Belang und daher auch kein Ausschlusskriterium bei der Besetzung von Stellen und im täglichen Umgang. Stellenbesetzungen erfolgen ausschließlich nach den projektbedingten Erfordernissen. Zudem liegt in der Natur wissenschaftlicher Projektarbeit, dass die Arbeitsgruppen in jeder Hinsicht durchmischt sind.

Diese und weitere Maßnahmen dokumentieren, dass die Ideen der Diversität am Institut für Deutsche Sprache täglich praktiziert werden und dass jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter mit ihrem und seinem Potenzial persönliche Wertschätzung erfährt.

Insofern kann die Institutsleitung ohne Vorbehalte der Charta der Vielfalt zustimmen und diese unterzeichnen (s. http://www.charta-der-vielfalt.de/charta-der-vielfalt/die-charta-im-wortlaut.html).

Diversitätsbeauftragte

Um dieser Praxis auch institutionell zu entsprechen und ihr einen verbindlichen Charakter zu geben, hat die Institutsleitung eine Stabsstelle Diversität eingerichtet und besetzt. Die derzeitige Inhaberin der Stelle ist gleichzeitig die Ombudsbeauftragte des Instituts, da die Institutsleitung überzeugt ist, dass diese Kombination sinnvolle wechselseitige Effekte hervorrufen wird.

Die Diversitätsbeauftragte wird in Abstimmung mit der Institutsleitung Leitlinien und Grundsätze, die bisherige Praxis sind und waren, in ein verbindliches Regelwerk aufnehmen und ergänzen. Dieses verbindliche Regelwerk wird auf der Homepage des Instituts veröffentlicht, auch mit dem Ziel einer diversitätsbetonten Außendarstellung. Darüber hinaus wird die Diverstitätsbeauftragte bei Stellenbesetzungen und bei der Erstellung individueller Arbeitsprofile mitbeteiligt.

Der wichtigste Beitrag ist jedoch, ein Bewusstsein für die Werte der Diversität und ein entsprechendes allgemeines Klima zu schaffen. Hier spielt innerbetriebliche Kommunikation eine wichtige Rolle, die z.B. im Intranet derart zu führen ist, dass hier auf Veranstaltungen zum Thema hingewiesen und der Besuch in der Dienstzeit ermöglicht bzw. als Dienstzeit angerechnet wird. Außerdem werden in Abstimmung mit der Leitung des IDS regelmäßige Veranstaltungen innerhalb des Hauses mit fachkundigen Referenten/Referentinnen angeboten.

Ziel

Die bereits existierende diversitätsorientierte Praxis sowie die Weiterentwicklung dieser Praxis machen deutlich, dass das Selbstverständnis des Instituts für Deutsche Sprache in hohem Maß geprägt ist von der Wertschätzung der Menschen und ihrer individuellen Persönlichkeit. Ein Klima der Vorurteilsfreiheit und des gegenseitigen Respekts ist die wichtigste Grundlage einer funktionierenden Gesellschaft. Das IDS möchte dazu einen Beitrag leisten.