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Handbuch der deutschen Konnektoren

Projektbeschreibung, Projektziele
Projektbegründung, Nutzerbestimmung
Theoretischer Rahmen
Methodik, Datengrundlage
Aktivitäten
Kooperation, assoziierte Projekte
Internet-Service des Projekts
Mitarbeiter
Publikationen

 

Projektbeschreibung, Projektziele

Gegenstand des Projekts sind Einheiten des deutschen Wortschatzes, die spezifische semantische Beziehungen zwischen Sätzen ausdrücken. Diese ca. 350 "Satzverknüpfer" bilden keine Wortart im herkömmlichen Sinn, sondern konstituieren eine Mischklasse, die sich aus Teilmengen traditionell definierter Wortarten wie koordinierenden und subordinierenden Konjunktionen (und, oder, wenn, weil, obwohl…), Adverbien (dann, dagegen, danach, dennoch, deshalb, folglich, schließlich, trotzdem…) und Partikeln (auch, eben, nämlich…) zusammensetzt. Das Ziel des Projekts ist es, die syntaktischen, semantischen und pragmatischen Eigenschaften dieser Einheiten umfassend zu beschreiben, systematische Zusammenhänge zwischen diesen Ebenen aufzudecken und eine theoretisch begründete syntaktische und semantische Klassifikation der Konnektoren zu etablieren.

  • Projektphase 1: Syntax der Konnektoren

    Eine erste Projektphase (bis 2003) war der Syntax der Konnektoren gewidmet. Es wurden die für die syntaktische Beschreibung und Klassifikation grundlegenden syntaktischen, semantischen und informationsstrukturellen Konzepte dargelegt und eine syntaktische Subklassifikation vorgestellt, die auf den Kriterien Stellung des Konnektors und Auswirkungen des Konnektors auf die Form seiner Konnekte basiert. Dadurch ergibt sich eine Grobeinteilung in die zwei Hauptklassen "nicht in eines ihrer Konnekte integrierbare Konnektoren" – sie umfassen mit einigen Modifikationen im Wesentlichen den traditionell als Konjunktionen bezeichneten Bestand – und "konnektintegrierbare Konnektoren", das sind die Adverbien und Partikeln. Diese beiden Klassen wurden nach den genannten Kriterien wie folgt in insgesamt sieben Klassen untergliedert:

    Nicht konnektintegrierbare Konnektoren (konjunktionale Konnektoren):

    Konjunktoren: und, oder, sowie, das heißt
    Subjunktoren: falls, obwohl, wenn, weil
    Postponierer: sodass, umso mehr als, wohingegen, woraufhin, zumal
    Verbzweitsatz-Einbetter: vorausgesetzt, angenommen, gesetzt den Fall

    Konnektintegrierbare Konnektoren (Adverbkonnektoren):

    nicht positionsbeschränkte Adverbkonnektoren: allerdings, dagegen, indessen, schließlich, zum Beispiel
    nicht nacherstfähige Adverbkonnektoren: andernfalls, anstatt dessen, folglich, nichtsdestominder, sowieso
    nicht vorfeldfähige Adverbkonnektoren: aber, allein, doch, eh, sogar, zumal

    Einige Konnektoren, die keinen der Kriteriensätze für eine dieser syntaktischen Klassen vollständig erfüllen, wurden als "Einzelgänger" separat beschrieben und keiner Klasse zugeordnet.
    Die erste Projektphase wurde mit der Veröffentlichung des ersten Bands des Handbuchs der Konnektoren (= Pasch/Brauße/Breindl/Waßner 2003) abgeschlossen.

  • Projektphase 2: Semantik der Konnektoren

    Als semantisch-syntaktische Operation bildet die Konnexion eine wichtige Schaltstelle zwischen der Mikrostruktur und der Makrostruktur, zwischen der Ebene der Satzbildung und der Ebene der Diskursorganisation. In der aktuellen Projektphase (seit 2003) werden auf der Grundlage der im ersten Handbuchband dargelegten syntaktischen Eigenschaften von Konnektoren die semantischen Eigenschaften von Konnektoren und Konnektorkonstruktionen beschrieben. Dabei sind folgende Aspekte zentral

    • Einteilung des Inventars in semantische Klassen, Erfassung von Unterschieden und Zusammenhängen zwischen den Klassen und Erstellung einer Systematik, die auch die synchrone Mehrdeutigkeit von Konnektoren sowie ihren diachronen Wandel (Übertritt von einer semantischen Klasse in ein andere) plausibel beschreiben kann
    • lexikalisch-semantische Differenzierung von Konnektoren einer Klasse mit Hilfe der Herausarbeitung von"Differenzparametern" in den Bereichen Semantik, Syntax, Prosodie und Diskurs; (z.B: kausales da vs. denn vs. weil mit Verbletztstellung vs. weil mit Verbzweitstellung; konzessives obwohl vs. wenngleich vs. trotzdem; temporales als vs. temporales wie)
    • kompositionale Beschreibung der Bedeutungen von Satzverknüpfungen auf der Basis der lexikalischen Forderungen, die ein Konnektor an die semantische und informationsstrukturelle Matur seiner Konnekte ausübt; Erfassung der Grenzen der Kompositionalität
    • Systematische Erfassung der unterschiedlichen Typen von Mehrdeutigkeiten von Konnektoren und Erklärung im Rahmen von einzelsprachlich wirksamen Gegebenheiten sowie übereinzelsprachlich geltenden Sprachwandel- und Grammatikalisierungsprinzipien (z.B. reguläre Polysemie: temporales und kausales nachdem, da; adversatives und konzessives aber, jedoch)
    • Erfassung von Gebrauchsunterschieden durch Berücksichtigung von quantitativen Korpusdaten

Die Projektphase 2 verfolgt somit im Wesentlichen zwei Ziele: Neben der Bereitstellung von lexembezogenen Daten zu den einzelnen Konnektoren (als möglicher Input für künftige lexikographische Nutzung) ist die Erforschung der Mechanismen bei der Interaktion von Syntax, Semantik, Prosodie und Diskurs und somit ein Beitrag zur grammatischen Theoriebildung ein zentrales Anliegen.

Zum Aufbau des 2. Handbuchbands s. das Inhaltsverzeichnis

Eine exemplarische Demonstration des Verfahrens der differentiellen Bedeutungsbeschreibung liegt mit dem Arbeitspapier Additive Konnektoren (Feb. 2006) für die drei Konjunktoren und, sowohl als auch und sowie vor.

 

Projektbegründung, Nutzerbestimmung

Die Konnektoren des Deutschen sind in Grammatiken und Wörterbüchern bisher nur sehr unzureichend und eher unsystematisch beschrieben worden. Erst recht gibt es keine integrative Gesamtdarstellung. Ein Handbuch, das Ausdrücke unter dem funktionalen Gesichtspunkt der Satzverknüpfung systematisiert, ist jedoch nicht nur ein reines Forschungsdesiderat. Konnektive Einheiten mit ihren spezifischen Gebrauchsbedingungen sind im Hinblick auf das Verfassen und Verstehen von Texten sowohl aus der muttersprachlichen Perspektive als auch aus der Perspektive von Deutsch als Fremdsprache von besonderer Relevanz. Das Handbuch wendet sich an germanistische Sprachwissenschaftler, aber auch an Linguisten anderer Philologien und Typologen. In seiner anwendungsorientierten Perspektive richtet es sich an Lexikographen, an Lehrbuch­autoren für Deutsch als Mutter- und Fremdsprache, an Computerlinguisten und Sprachtechnologen. Vermittelt über die entsprechenden Teile des Grammatischen Informationssystems GRAMMIS sollen die Projektergebnisse auch für Lehrer und Lerner (DaM, DaF) sowie für Vertreter sprachintensiver Berufe nutzbar sein.

Im Rahmen des von der DFG-geförderten Gemeinschaftsprojekts (2007-2009) mit dem Institut für Computerlinguistik der Universität Potsdam "Kausale Kohärenz" wurde eine Nutzung von Projektergebnissen für die Zwecke der automatischen Sprachverarbeitung erzielt.

 

Theoretischer Rahmen

Das Handbuch knüpft eng an die entsprechenden Teile der IDS-Grammatik an. Es verzichtet in der zugrunde gelegten Syntax allerdings auf das kategorialgrammatische Darstellungsformat zugunsten einer um syntaktische Relationen angereicherten Phrasenstrukturgrammatik. Zentrale Konzepte sind das Fokus-Hintergrund-Konzept (unter Einbeziehung der Satzprosodie) und die Gliederung in propositionalen Gehalt, Einstellungsmodus sowie kommunikative Funktionen. Für die Erfassung der semantischen Eigenschaften von Konnektoren und Konnektorkonstruktionen sind die logisch-semantischen Konzepte der Wahrheitsbedingungen und der Präsuppositionsstruktur sowie semantisch-pragmatische Konzepte wie Inferenzen und Implikaturen zentral.

 

Methodik, Datengrundlage

Primäre Datenquelle sind die IDS-Korpora. Kompetenzbasierte Beispiele (Minimalpaarbildung) werden zur Feldstrukturierung und Abgrenzung herangezogen. Im Grundsatz werden qualitative Methoden der Datenauswertung angewandt. Gebrauchshäufigkeiten von Konnektoren und Konnektorkonstruktionen sowie typische Kollokationen werden in einzelnen Fällen ermittelt, um Generalisierungen zu untermauern. Die Ermittlung quantitativer Daten zur Variation im Bereich der Konnektoren ist aber nicht selbst Erkenntnisinteresse des Projektes.

 

Aktivitäten

Mit-Organisation und Durchführung der AG 1 "Formen und Funktionen von Satzverknüpfungen" (Eva Breindl zus. mit Gisella Ferraresi und Anna Volodina (beide Goethe-Universität Frankfurt) an der 31. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Sprache (DGfS): Rahmenthema: Form und Funktion 4.- 6. März 2009, Osnabrück. (Tagungsbericht in den Mitteilungen der DGfS Nr. 69, Juni 2009, S. 21-24; Bericht über die AG 1 von U.H. Waßner in "Deutsche Sprache"

Organisation des IDS-Kolloqiums (Dagmar Frohning, DFG-Projekt) Kausale Kohärenz: Von der grammatischen Beschreibung zur automatischen Textanalyse, 21. Januar 2008, IDS

Organisation der 41. Jahrestagung des IDS: Text - Verstehen. Grammatik und darüber hinaus, 15.-17. März 2005, IDS.

Organisation einer Poster- und Präsentations-Session zu Aktuellen Projekten in Textlinguistik und Textverstehensforschung,  18. März 2005, IDS (im Anschluss an die 41. Jahrestagung des IDS)

Ehrenkolloquium zur Verabschiedung von Renate Pasch, 21. Juni 2004, IDS.

DGfS-AG Konnektorensemantik auf der 26. Jahrestagung der DGfS, 25.-27. Februar 2004, Mainz. Programm, Abstracts, Tagungsbericht in den Mitteilungen der DGfS 59, S. 55-58.

Kolloquium "Konzessivität im Sprachvergleich", 21.11.2003, IDS. Programm, Abstracts, Tagungsberichte in Sprachreport 1 (2004) und in Deutsche Sprache 31/2 (2003), S. 181-192.

Kolloquium: Brücken schlagen - Zur Semantik der Konnektoren, 6./7.Dezember 2002, IDS. Programm, Abstracts, Tagungsberichte in Sprachreport 1 (2003) und in Deutsche Sprache 30/3 (2003).

 

Kooperation, assozierte Projekte

IDS-interne Kooperationspartner sind die Projekte Sprachvergleich Deutsch-Portugiesisch: Konnektoren und Grammatik des Deutschen im europäischen Vergleich.

Externe Kooperationspartner sind unter anderem Cathrine Fabricius-Hansen (Universität Oslo), Ewald Lang (Humboldt Universität Berlin), Beatrice Primus (Universität Köln).

DFG-gefördertes Kooperationsprojekt mit Manfred Stede (Universität Potsdam): Kausalitätsmarker als Kohärenzmittel und ihre Formalisierung für die automatische Textanalyse (Kurztitel: "Kausale Kohärenz"). 2007-2009.

 

Internet-Service des Projekts

A. Hypertextmodul Konnektoren
Die Ergebnisse des Syntaxteils des Konnektorenhandbuchs wurden im Rahmen des Projekts GRAMMIS (elektronisches grammatisches Informationssystem) in einer kompakteren Form als Hypertextmodul Konnektoren integriert.

B. Konnektorenwörterbuch im Internet
In der GRAMMIS-Komponente grammatisches Wörterbuch wurde ein Konnektorenwörterbuch mit ca. 300 Einträgen erstellt. Die Einträge machen detaillierte Angaben zur Klassenzugehörigkeit sowie zu syntaktischen, semantischen und stilistischen Eigenschaften der Konnektoren und enthalten reichhaltiges Beispiel- und Belegmaterial.

C. Abfragbare Bibliografie-Datenbanken
In zwei abfragbaren Bibliografie-Datenbanken zu Konnektoren und Präpositionen kann Literatur nach Schlagwort, Objektwort und Objektsprache gesucht werden. Die Datenbanken werden kontinuierlich gepflegt und erweitert und enthalten derzeit ca.2.300 (Konnektoren) bzw. 1.100 (Präpositionen) Einträge. Die Bibliographien sind auch als alphabetisch geordnete Listen herunterladbar:

Konnektoren-Bibliographie (Stand September 2006)

Präpositionen-Bibliographie (Stand September 2006)

 

Mitarbeiter

Eva Breindl (breindl@ids-mannheim.de) (Projektleitung)
Ulrich H. Waßner (wassner@ids-mannheim.de)

Hardarik Blühdorn (bis 30.4.2006)
Ursula Brauße (bis 31.8.2000)
Renate Pasch (bis 31.7.2004, Projektleitung)
Anna Volodina (1.02.2005 - 30.06.2006, 1.09.2009-31.03.2010)

 

Publikationen

A. Zentrale Projektpublikationen

Breindl, Eva/Walter, Maik (2009): Der Ausdruck von Kausalität im Deutschen. Eine korpusbasierte Studie zum Zusammenspiel von Konnektoren, Kontextmerkmalen und Diskursrelationen. Mannheim: amades. (= Arbeitspapiere und Materialien zur deutschen Sprache 38)

Breindl, Eva/Thurmair, Maria (Hg.) (2008): Erkenntnisse vom Rande. Zur Interaktion von Prosodie, Informationsstruktur, Syntax und Bedeutung. Zugleich Festschrift für Hans Altmann zum 65. Geburtstag. (= Themenheft Deutsche Sprache 1/2008)).

Pasch, Renate / Brauße, Ursula / Breindl, Eva / Waßner, Ulrich Hermann (2003): Handbuch der deutschen Konnektoren. Linguistische Grundlagen der Beschreibung und syntaktische Merkmale der deutschen Satzverknüpfer (Konjunktionen, Satzadverbien und Partikeln). Berlin, New York: de Gruyter. (Schriften des Instituts für Deutsche Sprache 9)

Blühdorn, Hardarik/Breindl, Eva/Waßner, Ulrich H. (Hg.)(2004): Brücken schlagen. Zur Semantik der Konnektoren. Berlin, New York: de Gruyter (Linguistik - Impulse und Tendenzen 5) [= Ergebnisse des gleichnamigen Kolloquiums vom Dez. 2002].

Blühdorn, Hardarik/Breindl, Eva/Waßner, Ulrich Hermann (Hg.) (2006): Text verstehen - Grammatik und darüber hinaus. Berlin/New York: de Gruyter (= Jahrbuch des Instituts für Deutsche Sprache 2005).

B. Einzelpublikationen der Projektmitarbeiter

Breindl, Eva/Walter, Maik (im Druck): Kausalverknüpfungen im Deutschen. Eine korpusbasierte Studie zum Zusammenspiel von Konnektorbedeutung, Kontexteigenschaften und Diskursrelationen. In: Konopka, Marek u.a. (Hg.): Proceedings der 3. Konferenz Grammar and Corpora, Mannheim 22.-24.09.2009.

Breindl, Eva (im Druck): Nach Rom freilich führen viele Wege: Zur Interaktion von Informationsstruktur, Diskursstruktur und Prosodie bei der Besetzung der Nacherstposition. In: Ferraresi, Gisella (Hg.): Konnektoren im Deutschen und im Sprachvergleich. Beschreibung und grammatische Analyse. Tübingen: Narr. (= Studien zur deutschen Sprache 52). S. 1-40

Breindl, Eva (2009): Fehler mit System und Fehler im System. Topologische Varianten bei Konnektoren. In: Konopka, Marek/Strecker, Bruno (Hg.): Deutsche Grammatik – Regeln, Normen, Sprachgebrauch. Jahrbuch des IDS 2008. Berlin, New York: de Gruyter. (= Jahrbuch des IDS 2007). S. 274-306.

Breindl, Eva (2008a): Die Brigitte nun kann der Hans nicht ausstehen. Gebundene Topiks im Deutschen. In: Breindl, Eva/Thurmair, Maria (Hg.): Erkenntnisse vom Rande. Zur Interaktion von Prosodie, Informationsstruktur, Syntax und Bedeutung. Zugleich Festschrift für Hans Altmann zum 65. Geburtstag. (= Deutsche Sprache (Themenheft) 1/2008). S. 27-49.

Breindl, Eva (2008b): Sowohl Semantik als auch Pragmatik. Zur Interaktion sprachlicher Ebenen bei additiven Konjunktoren des Deutschen (und, sowohl als auch, sowie). In: Pohl, Inge (Hg.): Semantik und Pragmatik - Schnittstellen. Frankfurt a. M.: Lang. (= Sprache, System, Tätigkeit 59). S. 253-281.

Breindl, Eva (2007): Additive Konjunktoren und Adverbien im Deutschen. In: Buscha, Joachim/Freudenberg-Findeisen, Renate (Hg.): Feldergrammatik in der Diskussion. Funktionaler Grammatikansatz in Sprachbeschreibung und Sprachvermittlung. Frankfurt a. M.: Lang. (= Sprache: System und Tätigkeit 56). S. 141-164.

Breindl, Eva/Waßner, Ulrich (2006): Syndese und Asyndese. Konnektoren und andere Wegweiser für die Interpretation semantischer Relationen in Texten. In: Blühdorn, Hardarik/Breindl, Eva/Waßner, Ulrich Hermann (Hg.): Text - verstehen. Grammatik und darüber hinaus. Berlin/New York: de Gruyter. (= Jahrbuch des IDS 2005). S. 46-70.

Breindl, Eva (2006): Präpositionalphrasen. In: Ágel, Vilmos et al. (Hg.): Dependenz und Valenz. Ein internationales Handbuch der zeitgenössischen Forschung. 2. Halbband. Berlin/New York: De Gruyter. (= HSK 25.2). S. 936-951.

Breindl. Eva (2005): Konzessivität und konzessive Konnektoren im Deutschen. In: Deutsche Sprache 4/03. S. 2-31 - Berlin: Schmidt, 2005. (Deutsche Sprache Jahrgang 1/32)

Breindl, Eva (2004): Bericht von der AG 13 auf der 26.Jahrestagung der DGfS. In: Mitteilungen der DGfS 59, S. 54-57. http://www.dgfs.de/remarks/d1/rm117.pdf.

Breindl, Eva (2004): Relationsbedeutung und Konnektorbedeutung: Additivität, Adversativität und Konzessivität. In: Blühdorn, Hardarik / Breindl, Eva / Waßner, Ulrich Hermann (Hgg.): Brücken schlagen. Grundlagen der Konnektorensemantik. Berlin, New York: De Gruyter. (Linguistik: Impulse & Tendenzen 5), S. 225-253.

Breindl, Eva (2004): Kontrastkonnektoren: Einleitung. In: Blühdorn, Hardarik/Breindl, Eva/Waßner, Ulrich Hermann (Hgg.): Brücken schlagen. Grundlagen der Konnektorensemantik. Berlin, New York: De Gruyter. (Linguistik: Impulse & Tendenzen 5), S. 214-224.

Breindl, Eva (2004): Polysemie und Invarianz bei Konnektoren: allerdings und andere Kontrastmarker. In: Pohl, Inge / Konerding, Klaus-Peter (Hgg.): Stabilität und Flexibilität in der Semantik. Strukturelle, kognitive, pragmatische und historische Perspektiven. Frankfurt a. M. u.a.: Lang. (= Sprache, System und Tätigkeit 52). S. 171-197.

Breindl, Eva (2004): Konnektoren in Übungsgrammatiken. In: Kühn, Peter (Hg.): Übungsgrammatiken für Deutsch als Fremdsprache. Linguistische Analysen und didaktische Konzepte. Regensburg: Fachverband Deutsch als Fremdsprache. (Materialien Deutsch als Fremdsprache 66), S. S. 426-458.

Breindl, Eva (2004): Rezension von: Konerding, Klaus-Peter: Konsekutivität als grammatisches und diskurspragmatisches Phänomen. Tübingen: Stauffenburg, 2002. (Studien zur deutschen Grammatik 65). In: Informationen Deutsch als Fremdsprache 31/2-3, S. 282-286. http://www.iudicium.de/images/daf_pdfs/282.pdf

Breindl, Eva (2003): Das Rätsel um das paradoxe allerdings: (K)ein Fall für die TDS? In: Thurmair, Maria / Willkop, Eva (Hgg.): Am Anfang war der Text - 10 Jahre "Textgrammatik der deutschen Sprache". München: iudicium, S. 73-94.

Breindl, Eva / Thurmair, Maria (2003): Wie viele Grammatiken verträgt der Lerner? Zum Stellenwert einer "Grammatik der gesprochenen Sprache" (nicht nur) für Deutsch als Fremdsprache. In: Deutsch als Fremdsprache 40/2, S. 87-93.

Breindl, Eva (2003): Alle sprechen von Lernergrammatik: und was ist mit den Lehrern? In: Wolff, Armin/Riedner, Ursula Renate (Hgg.): Grammatikvermittlung - Literaturreflexion - Wissenschaftspropädeutik - Qualifizierung für eine transnationale Kommunikation. Regensburg: Fachverband Deutsch als Fremdsprache. (Materialien Deutsch als Fremdsprache 70), S. 202-223.

Breindl, Eva (2001): Rezension: Pittner, Karin. Adverbiale im Deutschen. Untersuchungen zu ihrer Stellung und Interpretation. Tübingen: Stauffenburg Verlag 1999. In: Zeitschrift für Sprachwissenschaft 20/2, S. 280-286.

Breindl, Eva (1998): Konzeption und Konversion: zur simultanen Produktion von Printtext und Hypertext am Beispiel Grammatik. In: Storrer, Angelika / Harriehausen, Bettina (Hgg.): Hypermedia für Lexikon und Grammatik. Tübingen, 75-98.

 

Volodina, Anna (i. E.): Konditionalität und Kausalität im Diskurs. Eine korpuslinguistische Studie zum Einfluss von Syntax und Prosodie auf die Interpretation komplexer Äußerungen. Tübingen: Narr. (= "Studien zur deutschen Sprache" 54).

Volodina, Anna (i. Dr.): Sweetsers Drei-Ebenen-Theorie: Theoretische Überlegungen vor dem Hintergrund einer korpuslinguistischen Studie über konditionale und kausale Relationen. In: Gisella Ferraresi (Hg.): Konnektoren im Deutschen und im Sprachvergleich: Beschreibung und grammatische Analyse. Tübingen: Narr. (= "Studien zur deutschen Sprache" 53).

Volodina, Anna (2010): Sprechaktbezogene Kausalität. In: Souleimanova, Olga (Hrsg. /ed.): Sprache und Kognition: Traditionelle und neue Ansätze – Language and Cognition: Traditional an New Approaches. Akten des 40. Linguistischen Kolloquiums in Moskau 2005 – Prodeedings of the 40th Linguistics Colloquium, Moscow 2005. – Herausgegeben unter Mitarbeit von Wilfried Kürschner, Nataliya Lyagushkina und Heinrich Weber – edited in cooperation with Wilfried Kürschner, Nataliya Lyagushkina and Heinrich Weber. Frankfurt/Main: Peter Lang Verlag. S. 309-321.

Onea, Edgar/Volodina, Anna (2009): Der Schein trügt nämlich. In: Linguistische Berichte 219. S. 291-321.

Volodina, Anna (2009): Zur syntaktischen und prosodischen Markierung pragmatischer Phänomene im Bereich der Konnektorenforschung. In: Brdar-Szabó, Rita / Knipf-Komlósi, Elisabeth / Péteri, Attila (Hg.)(2009): An der Grenze zwischen Grammatik und Pragmatik. Frankfurt etc.: P. Lang. S. 151-159.

Volodina, Anna (2007): Konditionale und kausale Relationen im gesprochenen Deutsch. Dissertation, Neuphilologische Fakultät. Universität Heidelberg. (Ms., 337 S.).

Volodina, Anna (2006): wenn-Relationen: Schnittstelle zwischen Syntax, Semantik und Pragmatik. In: Breindl, Eva/Gunkel, Lutz/Strecker, Bruno (Hg.): Grammatische Untersuchungen. Analysen und Reflexionen. Tübingen: Narr. (= Studien zur deutschen Sprache 36). S. 359-379.

Volodina, Anna (2002): Brücken schlagen: zur Semantik der Konnektoren IDS-Kolloquium am 6. und 7. Dezember 2002.In: Deutsche Sprache 3/2002, S. 280-285.

 

Waßner, Ulrich Hermann (2006): Zur Relevanz von und zur Irrelevanz bei Irrelevanzkonditionalen. In: Breindl, Eva/Gunkel, Lutz/Strecker, Bruno (Hg.): Grammatische Untersuchungen. Analysen und Reflexionen. Gisela Zifonun zum 60. Geburtstag. Tübingen: Narr. (Studien zur deutschen Sprache 36). S. 381-400.

Breindl, Eva/Waßner, Ulrich (2006): Syndese und Asyndese. Konnektoren und andere Wegweiser für die Interpretation semantischer Relationen in Texten. In: Blühdorn, Hardarik/Breindl, Eva/Waßner, Ulrich Hermann (Hg.): Text - verstehen. Grammatik und darüber hinaus. Berlin/New York: de Gruyter. (Jahrbuch des IDS 2005). S. 46-70.

Waßner, Ulrich Hermann (2004): Konklusiva und Konklusivität. In: Blühdorn, Hardarik / Breindl, Eva / Waßner, Ulrich Hermann (Hgg.): Brücken schlagen. Grundlagen der Konnektorensemantik. Berlin, New York: De Gruyter. (Linguistik: Impulse & Tendenzen 5), S. 373-424.

Waßner, Ulrich Hermann (2004): Kausalkonnektoren: Einleitung. In: Blühdorn, Hardarik / Breindl, Eva / Waßner, Ulrich Hermann (Hgg.): Brücken schlagen. Grundlagen der Konnektorensemantik. Berlin, New York: De Gruyter. (Linguistik: Impulse & Tendenzen 5), S. 309-324.

Waßner, Ulrich Hermann (2003): "Although he holds his brush and palette in his hands, I know his heart is always with me!". Bericht vom Kolloquium Konzessive Konnektoren und Konzessivität im Sprachvergleich am Institut für Deutsche Sprache Mannheim, am 21. November 2003. In: Deutsche Sprache 31, S. 181-192.

Waßner, Ulrich Hermann (2002): Geschlossene Klassen? In: Rapp, Reinhard (Hg.): Sprachwissenschaft auf dem Weg in das dritte Jahrtausend. Akten des 34. Linguistischen Kolloquiums in Germersheim 1999. Teil II: Sprache, Computer, Gesellschaft. Bern etc.: Peter Lang, S. 635-643.

Waßner, Ulrich Hermann (2001): Konnektoren und Anaphorika. In: Cambourian, Alain (Hg.): Textkonnektoren und andere textstrukturierende Einheiten. Tübingen: Stauffenburg. (Eurogermanistik 16), S. 33-46.

Waßner, Ulrich Hermann (2001): "Halb zog sie ihn, halb sank er hin" - Anmerkungen zu einem phraseologischen Konnektor des Deutschen. In: Waßner, Ulrich Hermann (Hg.): Lingua et Linguae. Festschrift für Clemens-Peter Herbermann. Aachen: Shaker Verlag, S. 447-469.

Veröffentlichungen ehemaliger Projektmitarbeiter:
Hardarik Blühdorn
Ursula Brauße
Renate Pasch