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Grammatik

Grammatik des Deutschen im europäischen Vergleich (GDE)

Projektbeschreibung, Projektziele
Begründung, Nutzerbestimmung
Theoretischer Rahmen
Methodik, Datengrundlage
Aktivitäten
Kooperation und Kontakt
Mitarbeiter
Gegenwärtige Arbeitsschwerpunkte
Publikationen

Projektbeschreibung, Projektziele

Ziel des Projekts ist die Erarbeitung einer Grammatik des Deutschen unter auf das Deutsche gerichteter Kontrastierung mit europäischen Kontrastsprachen, die ihrerseits variabel gewichtet, nicht hierarchisiert und nicht exhaustiv beschrieben werden. Als fixe Kontrastsprachen wurden Englisch, Französisch, Polnisch und Ungarisch festgelegt. Daneben werden je nach Beschreibungsbedarf andere europäische Sprachen flexibel herangezogen (z.B. Albanisch, Baskisch, Estnisch, Finnisch, Italienisch, Niederländisch, Rumänisch, Russisch, Spanisch, Schwedisch, Türkisch).

Das Projekt besteht aus zwei Teilprojekten: GDE-N (seit 2001) bearbeitet die Morphologie und die Syntax nominaler Kategorien, mit dem Ziel der Publikation einer "Grammatik des Deutschen im europäischen Vergleich: Nominale". GDE-W (seit 2005) befasst sich mit der Wortphonologie. Zwischenergebnisse werden als Einzelstudien veröffentlicht.

Begründung, Nutzerbestimmung

Forschung:
Das Projekt ist wissenschaftsintern, anwendungsbezogen und kulturpolitisch motiviert.
Der in den letzten beiden Jahrzehnten zu verzeichnende Aufschwung typologischer Forschung und die aktuelle Konzentration auf die Eurotypologie stellen auch die einzelsprachliche Grammatikschreibung vor die Forderung, typologisch-kontrastive Erkenntnisse einzubeziehen und damit den sprachisolierenden Ansatz traditioneller Grammatiken (einschließlich der IDS-Grammatik von 1997) zu transzendieren. Die Grammatik des Deutschen wird vor dem Hintergrund des Spektrums typologischer Variation deutlicher zu profilieren sein; der Status grammatischer Erscheinungen wird durch Kontrastierung neu justiert. Die Kontrastierung mit (z.T. eng verwandten) europäischen Sprachen bietet außerdem die Chance einer sprachübergreifenden Vereinheitlichung grammatischer Kategorisierung und Begriffsbildung. Dabei ist gerade die Konzentration auf intensiv erforschte Sprachen eine besondere Herausforderung, da hier potentiell unterschiedliche Forschungs- und Beschreibungstraditionen möglichst gewinnbringend miteinander und mit der linguistischen Grundlagenforschung zu vermitteln sind.

Anwendung:
Das Projekt soll unter anderem eine Bestandsaufnahme grammatischer Besonderheiten und Schwierigkeiten des Deutschen relativ zu den Kontrastsprachen bzw. zu mit ihnen sprachtypologisch verwandten Sprachgruppen erbringen. Es stellt somit ein Bindeglied her zwischen der wissenschaftlichen Grammatik des Deutschen und der anwendungsbezogenen Grammatikschreibung im Bereich DaF (insbesondere für Lerner, deren Ausgangssprache eine der Kontrastsprachen ist). Als Nutzer sind somit neben den Fachexperten Sprachmittler im Bereich DaF zu nennen.

Kulturpolitische Relevanz:
Die Wahl europäischer Kontrastsprachen ist auch auf kulturpolitischem Hintergrund zu verstehen: Das Projekt soll Einsicht in die bei aller Verschiedenheit bestehenden grammatischen Gemeinsamkeiten zwischen dem Deutschen und bestimmten Kontrastsprachen oder den europäischen Sprachen insgesamt verschaffen. Diese beruhen nicht nur auf genetischen, sondern auch auf arealen und kulturellen Beziehungen. Das Projekt soll daher auch einen Beitrag zum europäischen Sprachbewusstsein und zur kulturellen Identität Europas leisten.

Theoretischer Rahmen

Die Projektarbeit orientiert sich qualitativ an den Standards der sprachtypologischen Forschung und erfolgt unter Einbeziehung von Resultaten und Methoden neuerer Grammatiktheorien. Theoretische Forschungsergebnisse werden in Begleitpublikationen dokumentiert und im Rahmen robuster Beschreibungsformate auch in die zentrale Projektpublikation aufgenommen.

Methodik, Datengrundlage

Methodik:
Als generelle Herangehensweise auf der Ebene der Morphosyntax wurde das Verfahren einer fortschreitenden kontrastiven Form- und Funktionsdifferenzierung festgelegt; dabei dienen funktionale Domänen als tertium comparationis des Sprachvergleichs. Der Vergleich ist auf die Ermittlung von interlingual konstanten Phänomenen und von Varianzparametern, relativ zu einer funktionalen Domäne, ausgerichtet. Das entwickelte Darstellungsformat soll den folgenden drei Aspekten der Reihe nach Rechnung tragen: (a) funktionale Charakterisierung und typologische Fundierung, (b) Behandlung der Kontrastsprachen nach Varianzparametern, (c) Fokussierung des Deutschen relativ zu den Varianzparametern. Vgl. die Skizze Grammatik des Deutschen im europäischen Vergleich (Zifonun (2001)).

Datengrundlage:
Für das Deutsche sind die IDS-Korpora eine zentrale Datengrundlage. Im Hinblick auf die Kontrastsprachen dienen neben Grammatiken und Spezialpublikationen Auskünfte von Muttersprachlern (mit dem IDS längerfristig kooperierende Wissenschaftler, Gäste des IDS).

Aktivitäten

IDS-Workshop 2001: Reflexivierung
(Sammelband Arbeiten zur Reflexivierung ist 2003 bei Niemeyer, Tübingen, erschienen.)

DGfS-AG 2002: Merkmalsverteilung in der Nominalphrase

IDS-Workshop 2003: Inflectional Paradigms: Primitives and Structures

IDS-Kolloquium 2003: Vom Nutzen des Sprachvergleichs für die deutsche Grammatik

IDS-Workshop 2006: Syntax der Nominalphrase im europäischen Vergleich

IDS-Workshop 2008: Prosodic Alignment at the Word Level

IDS-Jahrestagung 2011: Deutsch im Sprachvergleich. Grammatische Kontraste und Konvergenzen

Kooperation und Kontakt

Kooperationspartner sind u.a.: Martine Dalmas (Paris), Ewa Drewnowska-Vargáné (Szeged), Cathrine Fabricius-Hansen (Oslo), Krisztína Molnár (Pécs), Jan Rijkhoff (Ĺrhus).

Wir freuen uns über Kommentare, Anregungen, Sprachdaten und Hinweise zu unseren Studien oder zum Gesamtprojekt. Interessierte Kollegen wenden sich bitte an die Projektleiterin oder die jeweiligen Autoren.

Mitarbeiter

Ehemalige Mitarbeiter:

Gegenwärtige Arbeitsschwerpunkte

  • Gisela Zifonun: Pronomina, Nomina, Modifikation, Syntax
  • Joachim Ballweg: Nomina
  • Caren Brinckmann: Wortphonologie
  • Christine Günther: Syntax, nominale Ellipsen
  • Lutz Gunkel: Determination, Modifikation, Syntax
  • Markus Hiller: Wortphonologie
  • Adriano Murelli: Numerus, Genus, Modifikation, Partizipialattribute
  • Renate Raffelsiefen: Wortphonologie
  • Susan Schlotthauer: Modifikation, Präpositionalattribute
  • Bernd Wiese: Adjektive, Flexionsmorphologie

Publikationen

A: Studien zur Grammatik des Deutschen im europäischen Vergleich

  1. Zifonun, Gisela (2007): Zur Grammatik des Deutschen im europäischen Vergleich. Das Pronomen. Teil IV: Indefinita im weiteren Sinne. Mannheim: IDS. (=amades 4/06)
  2. Donalies, Elke (2005): Kombinatorische Begriffsbildung. Teil II: Explizite Substantivderivation. Mannheim: IDS. (= amades 4/05)
  3. Zifonun, Gisela (2005): Das Pronomen. Teil III: Possessivpronomen. Mannheim: IDS. ( = amades 3/05)
  4. Hoberg, Ursula (2004): Das Genus des Substantivs. Mannheim: IDS. (= amades 3/04)
  5. Donalies, Elke (2004): Kombinatorische Begriffsbildung. Teil I: Substantivkomposition. Mannheim: IDS. (= amades 2/04)
  6. Zifonun, Gisela (2004): Das Pronomen. Teil III: Possessivpronomen. Mannheim: IDS (= amades 3/05).
  7. Zifonun, Gisela (2003): Das Pronomen. Teil II: Reflexiv- und Reziprokpronomen. Mannheim: IDS. (= amades 1/03)
  8. Zifonun, Gisela (2001): Der Relativsatz. Mannheim: IDS. (= amades 3/01)
  9. Zifonun, Gisela (2001): Das Pronomen. Teil I: Überblick und Personalpronomen. Mannheim: IDS (= amades 4/01).

B: Arbeitspapiere im Umfeld

  1. Gunkel, Lutz/Schlotthauer, Susan (2009): Attribution in Basque, Finnish, Hungarian and Turkish: Morphology vs. Syntax. In: Saxena, Anju/Viberg, Ĺke (eds.): Multilingualism. Proceedings of the 23rd Scandinavian Conference of Linguistics, Uppsala University, 1 - 3 October 2008. Uppsala: University. (Studia Linguistica Upsaliensia 8). S. 51-64.
  2. Gunkel, Lutz/Zifonun, Gisela (2009): Classifying modification in European languages. Word Structure 2.2. S. 204-218.
  3. Gunkel, Lutz/Zifonun, Gisela (2008): Constraints on relational-adjective noun constructions: A comparative view on English, German and French. Zeitschrift für Anglistik und Amerikanistik 56. S. 283-302.
  4. Gunkel, Lutz (2008): Das Projekt "Deutsche Grammatik im europäischen Vergleich". In: Boszák, Gizella (ed.)(2008): Germanistik ohne Grenzen: Studien aus dem Bereich der Germanistik. 1. Internationale Germanistentagung Großwardein, 15-17. Februar 2007. Band 3. Klausenburg / Großwardein: Siebenbürgischer Museum-Verein - Partium-Verlag. (Schriftenreihe des Lehrstuhls für germanistische Sprach- und Literaturwissenschaft der Christlichen Universität Partium 3). S. 9-22.
  5. Gunkel, Lutz (2007): Demonstrativa als Antezedentien von Relativsätzen. In: Deutsche Sprache 35. S. 213-238.
  6. Gunkel, Lutz (2007): Nominalphrasen des Typs derjenige (N) + Relativsatz in den europäischen Sprachen. Erscheint in: Deutsche Grammatik im europäischen Dialog. Beiträge zum Kongress Krakau 2006. Herausgegeben von Antoni Dębski & Norbert Fries. Kraków/Berlin.
  7. Gunkel, Lutz (2006/2007): Betontes der als Artikel. Zeitschrift der Germanisten Rumäniens 29-30/31-32. S. 601-611.
  8. Gunkel, Lutz (2006): Betontes der. In: Breindl, Eva/Gunkel, Lutz/Strecker, Bruno (eds.) (2006): Grammatische Untersuchungen. Analysen und Reflexionen. Tübingen: Narr (= Studien zur deutschen Sprache 36). S. 79-96.
  9. Gunkel, Lutz (2003): Syncretisms and Case Underspecification in Polish Noun Paradigms. In: Banski, Piotr/Przepiórkowski, Adam (eds.): Generative Linguistics in Poland: Morphosyntactic Investigations. (Proceedings of the GLiP-5 Conference held in Warsaw, Poland, 30 November - 1 December 2002). Warschau. S. 47-62.
  10. Gunkel, Lutz (2003): Reflexivierung in AcI-Konstruktionen. In: Gunkel, Lutz/Müller, Gereon/Zifonun, Gisela (eds.) (2003). S. 115-133.

  11. Raffelsiefen, Renate (2007): "Morphological word structure in English and Swedish: The evidence from prosody. In: G. Booij, B. Fradin, A. Ralli & S. Scalise (eds.): On-line Proceedings of the Fifth Mediterranean Morphology Meeting (MMM5) Fréjus 15-18 September 2005, University of Bologna, 2007. ). (pdf, 60 pp.)
  12. Raffelsiefen, Renate/Brinckmann, Caren (2007): Evaluating phonological status: significanca of paradigm uniformity vs prosodic grouping effects. (pdf, 4pp.)

  13. Schlotthauer, Susan/Zifonun, Gisela (2008): Zwischen Wortbildung und Syntax: Die 'Wortigkeit' von Partikelverben/Präverbfügungen in sprachvergleichender Perspektive. In: Eichinger, Ludwig M./Meliss, Meike/Domínguez Vásquez, María José (eds.)(2008): Wortbildung heute. Tendenzen und Kontraste in der Deutschen Gegenwartssprache. Tübingen. Narr (Studien zur Deutschen Sprache 44). S. 271-310.
  14. Schlotthauer, Susan (2007): Deutsches Präpositionalattribut und ungarisches Lokalkasus- und Postpositionalattribut. Erscheint in: Deutsche Grammatik im europäischen Dialog. Beiträge zum Kongress Krakau 2006. Herausgegeben von Antoni Dębski & Norbert Fries. Kraków/Berlin.

  15. Wiese, Bernd (im Druck): Optimal specifications: On case marking in Polish. In: Teuber, Oliver/Nolda, Andreas (eds.): Syntax and Morphology Multi-Dimensional. Berlin/New York: Mouton de Gruyter (Interface Explorations).
  16. Wiese, Bernd (2009): Variation in der Flexionsmorphologie: Starke und schwache Adjektivflexion nach Pronominaladjektiven. In: Konopka, Marek/Strecker, Bruno (eds.): Deutsche Grammatik - Regeln, Normen, Sprachgebrauch. S. 166-194 - Berlin/New York: de Gruyter, 2009. Jahrbücher des Instituts für deutsche Sprache.
  17. Wiese, Bernd (2008): Form and function of verbal ablaut in contemporary standard German. In: Robin Sackmann (ed.). Explorations in Integrational Linguistics. Four essays on German, French, and Guaraní. Amsterdam/Philadelphia. Benjamins, 97-151 (Current Issues in Linguistic Theory 285). Bitte fordern Sie einen Sonderdruck an!
  18. Wiese, Bernd (2008): Kasusdifferenzierung in der neuhochdeutschen Nominalgruppe. (pdf, 69pp)
  19. Wiese, Bernd (2007): Kategorienhierarchien in der polnischen Nominalflexion: Kasus, Genus, Individuation. (pdf, 41pp)
  20. Wiese, Bernd (2007): Über 'Palatalisierung': Zum Konsonantenwechsel in der polnischen Nominal- und Verbalflexion. (pdf, 35pp)
  21. Wiese, Bernd (2006): Zum Problem des Formensynkretismus: Nominalparadigmen des Gegenwartsdeutschen. In: Breindl, Eva/Gunkel, Lutz/Strecker, Bruno (Hg.): Grammatische Untersuchungen, Analysen und Reflexionen. Gisela Zifonun zum 60. Geburtstag. Tübingen: Narr (= Studien zur deutschen Sprache 36). S. 15-31. Bitte fordern Sie einen Sonderdruck an!
  22. Wiese, Bernd (2006): Zum Problem des Formensynkretismus: Nominalparadigmen des Gegenwartsdeutschen In: Breindl, Eva/Gunkel, Lutz/Strecker, Bruno (eds.) (2006): Grammatische Untersuchungen. Analysen und Reflexionen. Tübingen: Narr (= Studien zur deutschen Sprache 36). S. 15-31.
  23. Wiese, Bernd (2006): Zwischen Morphem und Paradigma: Zur polnischen Substantivflexion. Vortrag bei der 28. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Sprachwissenschaft, 22.-24. Februar 2006, Universität Bielefeld. (pdf, 19pp.) [English version: From morpheme to paradigm: On Polish noun inflexion. (pdf, 20pp.)]
  24. Wiese, Bernd (2004): Categories and Paradigms. On Underspecification in Russian Declension. In: Müller, Gereon/Gunkel, Lutz/Zifonun, Gisela (eds.) (2004). S. 321-372.
  25. Wiese, Bernd (2004): Über Lokalisationssysteme. Zur Struktur des Inventars der deutschen Lokalpräpositionen, mit Berücksichtigung finno-ugrischer Lokalkasussysteme. Ms., IDS Mannheim.
  26. Wiese, Bernd (2004): Unterspezifizierte Stammparadigmen: Zur Systematik des Verbablauts im Gegenwartsdeutschen. Ms., IDS Mannheim, vorgetragen bei der 30. GGS-Tagung, 21.-23. Mai 2004, am IDS Mannheim. (pdf, 20pp.)
  27. Wiese, Bernd (2004): Zur Systematisierung der Schwankungen zwischen starker und schwacher Adjektivflexion nach Pronominaladjektiven. Ms., IDS Mannheim. (pdf, 24pp.)
  28. Wiese, Bernd (2003): Zum Bau der Flexionsparadigmen des Gegenwartsdeutschen aus formbezogener Sicht. Ms., IDS Mannheim. (pdf, 26pp.)
  29. Wiese, Bernd (2003): Zur lateinischen Nominalflexion: Die Form-Funktions-Beziehung. Ms., IDS Mannheim. (pdf, 20pp.)

  30. Zifonun, Gisela (2009): Wie wir zu -fall kommen. In: Sprachreport 2/2009. S. 2-3.
  31. Zifonun, Gisela (2009): Zur pragmatischen Fundierung des Konzepts der funktionalen Domäne im Sprachvergleich. in: Brdar-Szabó, Rita/Knipf-Kimlósi, Elisabeth/Péteri, Attila (Hg.): An der Grenze zwischen Grammatik und Pragmatik. Frankfurt a. M. u. a.: Peter Lang. (= Deutsche Sprachwissenschaft international Bd. 3.) S. 243- 252.
  32. Zifonun, Gisela (2008):Kontrastive Grammatik und Typologie, am Beispiel des Vergleichs zwischen dem Deutschen und dem Rumänischen. In: Stanescu, Speranta/Engel, Ulrich (Hg.) (2008): Sprachvergleich – Kulturvergleich. Quo vadis, KGrd? München: Iudicium. S. 74-90.
  33. Zifonun, Gisela (2008): Was bringt der typologisch-kontrastive Blick auf die Grammatik des Deutschen? Eine Zwischenbilanz. In: Sprachreport 24 (1). 9-15.
  34. Zifonun, Gisela (2007): Possessivum. In: Hoffmann, Ludger (ed.)(2007): Handbuch der deutschen Wortarten. Berlin/New York: de Gruyter. S. 601-627.
  35. Zifonun, Gisela (2007): Relativsyntagmen im Deutschen und in europäischen Vergleichssprachen: Funktionale Domäne und ausgewählte Varianzparameter. In: Deutsche Sprache 35. S. 190-212.
  36. Zifonun, Gisela (2007): Grammatik des Deutschen im europäischen Vergleich: 'Belebtheit' als Varianzparameter. Erscheint in: Deutsche Grammatik im europäischen Dialog. Beiträge zum Kongress Krakau 2006. Herausgegeben von Antoni Dębski & Norbert Fries. Kraków/Berlin.
  37. Zifonun, Gisela (2005): Sowohl Determinativ als auch Pronomen? Sprachvergleichende Beobachtungen zu dieser, aller und Konsorten. In: Deutsche Sprache 33. S. 195-219.
  38. Zifonun, Gisela (2005): Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod: zur Analyse des adnominalen possessiven Dativs. In: Franz Josef d'Avis (Hg.): Deutsche Syntax: Empirie und Theorie. Symposium in Göteborg 13.-15. Mai 2004. Göteborg: Acta Universitatis Gothoburgensis. (= Göteborger Germanistische Forschungen 46). S. 25-51.
  39. Zifonun, Gisela (2004): Grammatik des Deutschen im europäischen Vergleich - ein Projekt des Instituts für Deutsche Sprache, Mannheim. In: Tagungsbeiträge Germanistentreffen Deutschland - Großbritannien - Irland 30.9. - 3.10.2004. Bonn: DAAD.
  40. Zifonun, Gisela (2004): Plural und Pluralität im Sprachvergleich, insbesondere zwischen dem Deutschen und dem Ungarischen. In: Dániel Czika et al. (eds.): Wertigkeiten, Geschichten und Kontraste. Festschrift für Péter Bassola zum 60. Geburtstag. Szeged: Grimm. S. 397-415.
  41. Zifonun, Gisela (2004): Reflexivierung in der Nominalphrase. In: Lindemann, Beate/Letnes, Ole (eds.): Diathese, Modalität, Deutsch als Fremdsprache. Festschrift für Oddleif Leirbukt zum 65. Geburtstag. Tübingen: Stauffenburg. S. 135-152.
  42. Zifonun, Gisela (2003): Deutsch im Spiegel europäischer Sprachen. In: Stickel, Gerhard (ed.): Deutsch von außen. Berlin/New York: de Gruyter. (= Jahrbuch 2002 Institut für deutsche Sprache). S. 15-33.
  43. Zifonun, Gisela (2003): Sprachtypologische Fragestellungen in der gegenwartsbezogenen und der historischen Grammatik des Deutschen, am Beispiel des Relativsatzes. In: Lobenstein-Reichmann, Anja/Reichmann, Oskar (eds.): Neue historische Grammatiken. Zum Stand der Grammatikschreibung historischer Sprachstufen des Deutschen und anderer Sprachen. Tübingen: Niemeyer. (= RGL 243). S. 59-85.
  44. Zifonun, Gisela (2003): Aspekte deutscher Reflexivkonstruktionen im europäischen Vergleich: Pronominale Paradigmen und NP-interne Reflexiva. In: Gunkel, Lutz/Müller, Gereon/Zifonun, Gisela (eds.) (2003). S. 267-300.
  45. Zifonun, Gisela (2003): Dem Vater sein Hut. Der Charme des Substandards und wie wir ihm gerecht werden. In: Deutsche Sprache 31. S. 97-126.
  46. Zifonun, Gisela (2001): Neue Wege in der vergleichenden Grammatikschreibung. In: Ágel, Vilmos/Herzog, Andreas (eds.): Jahrbuch der ungarischen Germanistik 2001. Bonn: DAAD. S. 143-155.
  47. Zifonun, Gisela (2001): Grammatik des Deutschen im europäischen Vergleich. Studia Linguistica XX/2001, Breslau, Acta Universitatis Wratislaviensis. S. 171-186.
  48. Zifonun, Gisela (2001): "Man lebt nur einmal." Morphosyntax und Semantik des Pronomens man. In: Deutsche Sprache 28. S. 232-253.

C: Herausgegebene Sammelbände

  1. Müller, Gereon/Gunkel, Lutz/Zifonun, Gisela (eds.) (2004): Explorations in Nominal Inflection. Berlin: Mouton de Gruyter. (= Interface Explorations 10)
    Rezensionen von:
    Veena Dixit, LinguistList 16.3268 (12.11.2005).
    Dunstan Brown, Word Structure 1 (2008) 2. S. 237-244.
  2. Gunkel, Lutz/Müller, Gereon/Zifonun, Gisela (eds.) (2003): Arbeiten zur Reflexivierung. Tübingen: Niemeyer. (= Linguistische Arbeiten 481)
    Rezensionen von:
    Karin Mutz, Zeitschrift für Sprachwissenschaft 24 (2005). S. 337-340.
    Werner Abraham, Linguistische Berichte 203 (2005), S. 383-390.
  3. Gunkel, Lutz/Rijkhoff, Jan (eds.) (2010): Modifikation im Deutschen. Konstrastive Untersuchungen zur Nominalphrase. Deutsche Sprache 2/10 [Themenheft].